Salon Billa

Salon Billa war in den Jahren 2007 bis 2010 aktiv als Atelier, Art Space, Leseraum und Buchladen in Baden bei Zürich. Bekannt wurden die Veranstaltungsreihen Trunkenen Tagen (jeweils im Frühjahr) und Nachtwachen im Winter. Nebenan war die Bar Herbert, wo auch Konzerte stattfanden. Wir veranstalteten miteinander und die Bar war offen, wenn im Salon ein Event war. Etwas weiter unten, Richtung Thermalbäder, stand der Ungar und einmal kam er in den Salon.

Bilder: Sibylle Ciarloni & friends.


Nicht lustig

Daumen hoch! Sachen aus dem Backoffice des Mannes mit der blonden Katze auf dem Kopf.
Ich bin Ghostwriter. Sein Ghostwriter. Gestern Abend hat er endlich damit angefangen, die Rede auswendig zu lernen, die er morgen den Veteranen vortragen will. Ich hatte sie ihm schon vor zwei Tagen abgeliefert. Selbstverständlich habe ich mein Bestes gegeben, kraftvolle Sprache, klare Linien, bisschen pöbeln sei auch okay, ein paar Versprechen einfließen lassen und vor allem Prophezeiungen, die die derzeitigen Ängste der Masse pflegen. Nicht jeder Kunde bezahlt so gut, dachte ich und nahm den Auftrag an.

Er rief mich an, um zu erfahren, wie ich das mit dem vereinigten Volk meine, die Leute, die hier leben, seien doch nicht vereinigt, und er habe auch nicht vor, sie zu vereinigen. Das sei eine Leier, die nun schon seit Jahren so erzählt werde. Er würde die Leute einfach auf den richtigen Pfad bringen. Geradeaus werde er sie, mit sich selbst an der Spitze wohlverstanden, anführen. Taramtaramtaraa. Ich solle das so umschreiben. Also habe ich es sofort umgeschrieben. Dann rief er mich an, weil er nicht begreifen konnte, was ich mit Haushalt meine, das sei doch Frauensache, auch wenn es solche gäbe, die man dazu nicht brauchen kann, putzen könne seine jedenfalls nicht. „Die dekoriert nur! Zu Ostern, Thanksgiving und fucking Christmas!“ Ja, fucking Christmas sage er, und dann lachte er plötzlich so fürchterlich leise, wie man es von ihm kaum erwartete, und er hörte nicht mehr auf, bis er – wie mir schien – fast anfing zu weinen. Nicht lustig. Ohne ein weiteres Wort legte er auf. Doch dauerte es kaum fünf Minuten, da sang mein Handy wieder. Ich habe eigens für ihn einen Klingelton eingerichtet. Niemand anderes hätte den Titelsong von Lion King bekommen. Es sei das einzige Lied, das er Wort für Wort auswendig kenne.
Und im ewigen Kreis
Dreht sich unser Leben
Dem Gesetz der Natur
Sind wir geweiht
Wir sind alle Teil
Dieses Universums
Und das Leben
Ein ewiger Kreis
Als er es für mich sang, blieb er immer etwas länger auf den Vokalen, und er versuchte, durch ein Zittern in seiner Stimme das Musical in eine Oper zu verwandeln. Jedenfalls rief er mich an, um zu sagen, dass er noch nicht fertig sei mit dem Haushalt und dass das mit seiner Frau ja nur ein Witz gewesen sei. Daumen hoch! Verstehe sich, ernsthaft, meinte er. Aber Haushalt passe nicht in die Rede vor solchen Männern. Ich erwiderte zuerst, dass meine Putzfrau auch nicht meine Haushälterin sei und dass ich den Staatshaushalt meinte. Da rief er, ich solle gefälligst die Volkswirtschaft daraus machen, weniger Staat verdammt nochmal, das predige er doch die ganze Zeit schon, ob ich denn nie zugehört hätte. Weniger Staat, mehr Volk, mehr Wirtschaft! Diesem Land gehe es derzeit so schlecht wie noch nie in seinem Leben (er meinte sein Leben)!
Ich konnte ihm nicht mehr erklären, dass Staatshaushalt und Volkswirtschaft nicht das Gleiche ist. Er hatte bereits aufgelegt. Zehn Minuten später rief er an, weil er nicht verstand, was ich mit den Kindern dieser Welt meine. Es gehe ihn doch nichts an, was die anderen Kinder tun, er interessiere sich nur für die Kinder dieses Landes. Auch für die der Latinos und der Schwarzen und der Indianer und der Spaghettis, fragte ich. Stille in der Leitung. Maccheronis! rief er dann und dass ihn die alle auch nicht interessieren würden, aber dass ich das nicht zu schreiben brauche, verdammt nochmal. Was ich dann schreiben soll, fragte ich.
Gar nichts.
Gar nichts geht nicht zu dem Thema.
Was denn das Thema sei, fragte er. Waffengesetze, sagte ich. Und was das mit Kindern zu tun habe, fragte er, und ob er mir denn nicht genug bezahlt habe. Ich wusste nicht, wie ich ihm auf diese komplexe Frage eine einfache Antwort geben sollte, die er hätte verstehen können. Dann sagte ich, dass auch Veteranen einmal Kinder waren. Ach, sagte er nur noch, und dann legte er auf und rief seither nicht mehr an.
Ich war der zehnte oder elfte Ghostwriter, der dem seltsamen Republikaner mit der blonden Katze auf dem Kopf Lippenstift aufgetragen hat, um es schöner zu machen. Doch ich brauchte das Geld und das wirklich Schöne daran ist, dass ich es schon auf dem Konto hatte, als er auflegte.

Beitragsbild: Sibylle Ciarloni

Bild = Bild von einem Bild: Sibylle Ciarloni aus der ZEIT.


Nichts als Schwarz

Wie wird man zu jener/jenem, die/der man ist? - Astronaut zum Beispiel.
Was ist Beruf, was Berufung? Was ist Kunst und was Arbeit? Die Wirtschaftsnachrichten reden von Performance. Die Performance zählt! Und an der manifesta werden derzeit bekannte und unbekannte Künstler*innen durch ihre Auftritte im Cabaret Voltaire als Performer in der Zunft aufgenommen. Werde, der du bist! sagte Nietzsche. Was für ein Stress!

Die manifesta macht Zürich derzeit noch arbeitsamer als die Stadt schon ist. Vor wenigen Tagen besuchte ein Mensch mit seltenem Beruf Zürich. Umberto Guidoni kam aus Rom, nicht aus dem All. Aber dort war er gewesen. Zwei Tage dauert die Reise bis zum Mond. Sagte der Astronaut. Auf die Frage, ob es Leben gibt außerhalb der Galaxie, der die Erde angehört, antwortete er in Möglichkeitsformen. Die Wesen dieser Leben allerdings, seien wohl kaum uns Menschen ähnlich. Aber man könne es nicht wissen, hakte die Fragende nach. Und er: Nein, man kann es nicht wissen. Ob er an die Präsenz eines außerordentlichen Wesens* glaube oder zumindest angefangen habe zu glauben, als er ins All geschickt wurde und hinter sich die Erde sah. Das sei doch ein Wunder und so weiter und so fort ... Dem Fragenden, der das Wort Gott nicht verwenden wollte, es aber gekonnt umschrieb, erschien es evident, dass der Astronaut gleich Ja sagen würde. Nein. Er sei nicht gläubig und dort wo er war und wo wir sind sei einmal nichts als Schwarz gewesen und dort werde einmal wieder nichts als Schwarz sein. Das war dann doch zu viel Nichts, denn noch einmal kam diese Frage nach Gott und wieder verneinte der Mann, der im All war und der, wenn schon nicht an einen Gott, so doch an seine eigenen Fähigkeiten glaubte. Zehn Jahre war er in Houston und hat sich in den Ausbildungsprogrammen bewährt, ohne Garantie, dass er je ins All geschickt werden würde. Dann aber kam der erste wichtige Moment.

Manche arbeiten lange Zeit für einen bestimmten Moment, manche bewusst, manche unbewusst. Und vor und nach diesem Zeitpunkt gibt es ein Leben, das gelebt wird. Die eigene Welt wird allerdings nach dem Moment in welchem die zu erreichende Gleichung (ich bin ich geworden, siehe oben Nietzsche) sich tatsächlich gefügt hat, sogleich von einem neuen Standort aus vermessen. Das liegt in der Natur der Sache, in der Natur der Bewegung von Dasein und Erde. Einen richtigen Standort und Zeitpunkt, von dem aus die Welt vermessen wird und in unserer Zeit die Leben gemessen werden, gibt es nicht und niemand anders bestimmt wer man ist, als man selbst.
Die Geometer suchen immer zuerst nach einem vermutlich maximal sedierten Terrain, nach einem nahezu unverrückbaren Punkt, einem umfangreichen Findling vielleicht, von welchem aus das Lasergerät in die Ferne schaut. Denn ein Baum wird nicht immer ein Baum sein und Vermessungen sollten über mindestens drei Generationen hinweg gelten. Bäume leben und sterben wie Tiere und Menschen.

Sein erster Flug ins All erfolgte 1996 und dauerte rund drei Wochen. In der Zeit hat er 252 Male die Erde umkreist. Rasch zogen Tag und Nacht an Umberto Guidoni vorbei. Dazu dreht die Erde sich um ihre eigene Achse und zeigt sich immer wieder von einer etwas anderen Seite. Im Jahr 2001 war der Astronaut aus Rom der erste Europäer an Bord der Raumstation ISS. Die ISS umkreist heute innerhalb von neunzig Minuten einmal die Erde.

Das Schöne an der Zusammenkunft mit diesem ungewöhnlichen Berufsmenschen war die Einsicht, dass alles seine Zeit braucht. Und alles, was wir tatsächlich besitzen, ist Zeit. Wir wissen bloß nicht wie viel davon wir haben.

*Gott

Bild unten: Blue Moon Juli 2015 über dem Martinsberg in Baden/CH

Beitragsbild aus dem www: Kasimir S. Malewitsch, Das schwarze Quadrat, 1915


Auf hoher See

Mit meiner Sendung für Literatur und Wellengang auf Kanal K habe ich mich mit meinen ersten Texten via Äther in die Welt begeben. Ich war frei in der Themenwahl und Sendegestaltung. Das war ein großes Geschenk für mich als Autorin.

Alles passte. Nach verschiedenen Beiträgen, Interviews, Talks und einigen Sendungen für das Frauenmagazin Kalila, bewarb ich mich auf einen frei gewordenen Sendeplatz. Einmal im Monat war ich dann eine Stunde lang „Auf hoher See“ und mischte meine Erzählungen und Gedanken in Form von Kurzgeschichten und Gedichten mit Musik, die mir oft auch von Yuri Amstutz (von der damaligen Musikredaktion) zugespielt wurde. Manchmal lud ich andere Autorinnen und Autoren ein, mir ihre Aufnahmen mit an Bord zu geben.
Die Reisen gingen überallhin. Ich war ja frei! Da war die Vorstellung, dass ab 350 Seemeilen von der Küste das Meer keiner Nation mehr angehört. That's where I come from.

Auf hoher See - Zweifelhafte Poesie und schummrige Sounds.
2003 bis 2008, jeden letzten Sonntagabend eines Monats von 21 bis 22 Uhr.

Fische auf dem Weg nach hinter meine Schulter. Hinter meiner Schulter geht die Welt unter. 

Niemand sprach

Nippen, Warten, Nicken. Eine mittelmäßige Erfahrung mit entsprechender Wirkung.
Als ich pünktlich am frühen Abend in der Galerie mit Kontemporärem ankam, standen einige Menschen schon herum. Den Künstler, der bald lesen sollte, entdeckte ich abseits in einer Ecke am Reden mit einer Frau, die vom Walliserischen in perfektes Hochdeutsch wechselte. Hin und her, die Vokale vertauschend zunächst, um sie kurz darauf wieder blitzschnell korrekt zwischen die Konsonanten einzuordnen. Von den anderen, an denen ich vorüberging, sprach niemand. Beispielsweise über Istanbul, wo aufgefallen war, dass man die Flüchtlinge siebt oder wohin die Médecins Sans Frontières nicht gereist sind, um am humanitären UNO-Gipfel nicht Teil einer Farce zu werden. Und niemand sprach über die Börsenkurse und was diese stündlich am Radio und seitenweise in den Zeitungen zu suchen haben. Und auch niemand sprach über den täglich stattfindenden Stau auf den Autobahnen um jene Zeit, also am frühen Abend, und niemand über die Wahlen in Österreich und dass es knapp war.

Ich glitt durch den Raum, mein Ohr mal da, mal dort hinhörend. So richtig mochte ich mich nicht zu den Leuten stellen und nippend mit ihnen warten, bis sie endlich die Klappstühle aufstellen würden. Eine Lesung war angekündigt. Der Künstler würde aus einem alten Roman eines von ihm wiederentdeckten Schriftstellers lesen. Wie schön, hatte ich mir gedacht und ging schon deshalb hin. Nicht weil es ein alter Roman war, aber weil interessante Literatur ja nicht zwischen zwei Buchdeckeln stehenbleiben darf. Aber die Werke des Künstlers hatte ich bald dreimal schon betrachtet. Das Durcheinander mit den Vokalen konnte ich nicht in Ordnung bringen. Die Klappstühle standen noch immer nicht. Und niemand hatte sich mir genähert. Es waren auch nicht mehr Leute dazugekommen... schließlich ging ich früh nach Hause und mit Maus zu Bett.

 

Bild: Sibylle Ciarloni, 2013


Über Erinnerungen

Manchmal erzählt mir jemand etwas, woran ich mich erst in jenem Augenblick wieder erinnere, dabei war es verdammt schön und wichtig.
Erinnerungen sind persönlich, manche auch geheim. Sie sind an Worte und Orte gebunden, aber auch an Düfte oder Melodien. Über die Erinnerung an einen Mensch und wie er wirklich war, kann immer gestritten werden. Und es gibt Lieder, in denen zwischen den Tönen mein ganzes Wissen von Welt einer bestimmten Zeit in meinem Leben hängt. Es gibt Düfte, von welchen ich kaum genug bekomme und jene, die ich lieber nicht mehr riechen will. Schließlich gibt es Orte, die, wenn sie wieder besucht werden, noch schöner sind als in der Erinnerung. Oder im Gegenteil. Und manche sind auch kleiner geworden, manche mit den Jahren unbedeutend.
Danke für diese Erinnerung, meine Schwester: Wir schliefen manchmal hinter dem Haus unter den Kirschbäumen in den Hängematten, die wir nah nebeneinander aufgespannt hatten. Neben den Kissen der Kassettenrecorder und Minzenbonbons. In den Schlafsäcken wir und die Teddybären. Über die beiden hängenden Betten hatten wir ein Seil gespannt. Und über dieses Seil legten wir eine transparente Plastikblache, um auch wenn es regnen sollte, in die Baumkronen zu schauen und vielleicht auch ein Stück Himmel zu sehen.


Das Körperliche

Ein kurzer Bericht über den Besuch in einem Walbauch, die Projektion von Vorstellungen, Künstlerscheiße und das Schöne daran.
Wir stehen in einem Kreis. Ich neben anderen. Die anderen sind eine Gruppe. Ich bin da hineingeraten, weil ich schon da stand und in den Videofilm vertieft war, der auf den Boden projiziert wird. "Das ist die erste Videoarbeit der Künstlerin. Es zeigt sie vom Mund bis zum Anus, also das Einverleiben und Ausscheiden."
Von was? frage ich nicht.
Es sei immer so, dass sie so arbeite. Sie arbeite mit dem Körper. Sie arbeite mit ihrem eigenen Körper und den Körpersäften und dem Einverleiben und dem Ausscheiden und das sei ihr wichtig. Das Körperliche.
Die Expertin hat ihre Sprache der Gruppe angepasst. Hinter mir fragt ein Mann einen anderen, wie viel Zeit man für die Produktion eines solchen Videos brauche. Der andere murrt. Die Gruppe geht weiter. Ich bleibe zurück, schaue noch einmal genauer auf die nackte Pipilotti Rist in ihrem Verdauungsreigen. Das Schöne daran ist die Wiederholung der wenigen Kameraeinstellungen und das Weglassen aller Künstlerscheiße. Was sowohl bei Piero Manzoni in den anfangs der Sechzigerjahre (wahrscheinlich) mit seinen Fäkalien luftdicht verschlossenen Dosen wegbleibt und bei Pipilotti Rist ebenfalls nicht erwähnt wird, ist jegliche Erklärung über das, was einverleibt und was ausgeschieden wird. Handelt es sich doch ganz einfach um den das Dasein von Kunstschaffenden ausmachende sich wiederholende Akt des Aufnehmens und das Verarbeiten, um schließlich in irgendeiner Form das zu Sehende/Sagende zusammenzufügen und zu zeigen.

In allen drei Ausstellungsräumen wandeln wir im beunruhigenden Halbdunkel eines beinahe still verdauenden Walbauches. Aus den Boxen da ein Blubbern, dort ein Knistern. Im Hintergrund das Lied No, I don’t wanna fall in love - with you. Es sind viele Menschen da. Hunderte fast jeden Tag. Wer will, versinkt in der Welt der Künstlerin. Die auf Vasen, Betten, Schränke, den Boden, die Leinwände und auf Stoffe projizierten Arbeiten zerren an den Kleidern, berühren einen am Oberarm, im Gesicht, am Bauch, innen drin. Wie kleine Tiere streunen Kameras durch Wiesen und Gärten, den Wurzeln entlang oder an Körpern hoch. Eine Tomate wird von einem bärtigen Mann verschlungen. Aus den Mundwinkeln tropft der rote Saft. An schlimmen Zähnen vorbei gelangt man einmal mehr in das Innerste eines Körpers, wo man eher nicht bleiben möchte. Jene Bilder des Innersten und die Bilder des Weltalls beginnen jetzt, einander zu gleichen. Wie viele unbeschreibliche Ideen kleben in unserem Bindegewebe? Das Hinschauen von Pipilotti Rist führt uns zu den Vorstellungen von dem, was zwischen den Dingen und in den Dingen passiert. Was möglich wäre. Wir schlendern Häusern entlang über Gehsteige und ich denke mir aus, dass dort, bei Nummer elf vielleicht, sich in der Knospe eines Mauerblümchens ein Edelstein versteckt, in dessen Funkeln ein neues Mauerblümchen zwischen Backsteinen hindurch in den Tag sprießt. Oder wie ich mir beim Schwimmen zuschaue und wie sich mein Körper im Wasser bewegt. Manchmal tauche ich auf den Boden des Bassins und die Luft in meinen Lungen gerinnt zu einem dichten Nebel, aus dem mir jemand entgegenkommt, den ich zu kennen glaube. Einmal erinnere ich mich, wie ich als Schaf in einer Herde verschwinde.
Betrunken verlasse ich das Halbdunkel des Walbauches im Kunsthaus Zürich und scheide mich aus.

 

Bild: Sibylle Ciarloni, 2022


Wie wird es sein, wenn...

... wenn Wale über die Alpen schwimmen?
Dieser Frage widmet sich die Arbeit "mindmap - Eine Geschichte vom Meeresgrund".
mindmap ist eine science fiction short story, die zuerst in dunque erschien, dem assoziativ gestalteten Themenpapier von Sibylle Ciarloni und Beat Roth. Die Geschichte wurde noch im gleichen Jahr in ein Hörstück für Kanal K umgearbeitet, das schließlich von Beate Frommelt filmisch begleitet worden ist. Film Vorführung im Kino Royal in Baden CH.

Der Artikel von Tanja Kühne erschien in "Aargauer Zeitung" vom 21.07.2014.
Bild: Bettina Matthiesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild im Beitrag: Sibylle Ciarloni, 2022