Container war ein monatlich produzierter Radio Essay. Sprach- und Soundmix. Ich produzierte jeweils eine einzige Erzählung, die ich aus Erlebtem, Gelesenem und eigenem Denken zusammensetzte. Assoziatives Schreiben betreibend. Zum Beispiel als meine Tante dement wurde. Ich schenkte ihr eine Erinnerung. Oder als ich einen Winter lang in Berlin war – und was ich dort alles verpasst habe.
Alle Assoziationen und Gedankengänge wurden durch Musik unterbrochen oder von Sounds begleitet.
Monatlich eine Sendung im Jahr 2011. Ausgestrahlt von Kanal K.

Bild: Sibylle Ciarloni

Vieler Möglichkeiten den Tod zu erlangen. In dieser Zusammenarbeit wurden einige erlesen und metallisiert. Ein Text von Djuna Barnes, die anderen von Sibylle Ciarloni. Gelesen von Sibylle Ciarloni, an der Gitarre Ivan Mangia. Tour dieses minimal metal readings im Jahr 2010 u.a. nach Basel, Zürich, Baden, Berlin, Hamburg.

Bild: Corinne Zora Schiess

Salon Billa war Atelier, Art Space, Leseraum & Indie Buchladen in Baden bei Zürich. Bekannt wurden die Veranstaltungsreihen Trunkenen Tagen (jeweils im Frühjahr) und Nachtwachen im letzten Winter. Nebenan war die Bar Herbert, wo auch Konzerte stattfanden. Wir veranstalteten miteinander und die Bar war immer offen, wenn im Salon ein Event war. Etwas weiter unten, noch näher bei den Thermalbädern, stand der Ungar… zu der Zeit war das.

Die Contents auf meiner damaligen Website (2006 2007 2008) waren assoziativ und nackt.
This is just picture of me as one of the shy and hidden Botticelli Venus samples with strange ideas.

Mit meiner Sendung für Literatur und Wellengang auf Kanal K habe ich mich mit meinen ersten Texten via Äther in die Welt begeben. Ich war frei in der Themenwahl und Sendegestaltung. Das war ein riesiges Geschenk für mich als Autorin.

Nach verschiedenen Beiträgen, Interviews, Talks und einigen Sendungen für das Frauenmagazin Kalila, bewarb ich mich auf einen frei gewordenen Sendeplatz. Einmal im Monat war ich dann eine Stunde lang „Auf hoher See“ und mischte meine Erzählungen und Gedanken in Form von Kurzgeschichten und Gedichten mit Musik, die mir oft auch von Yuri Amstutz (von der damaligen Musikredaktion) zugespielt wurde. Manchmal lud ich andere Autorinnen und Autoren ein, mir ihre Aufnahmen mit an Bord zu geben.
Die Reisen gingen überallhin. Ich war ja frei! Und da war die Vorstellung, dass ab 350 Seemeilen von der Küste das Meer keiner Nation mehr angehört. That’s where I come from.

Auf hoher See – Zweifelhafte Poesie und schummrige Sounds.
2003 bis 2008, jeden letzten Sonntagabend eines Monats von 21 bis 22 Uhr.

Fische auf dem Weg nach hinter meine Schulter.