13. Dezember 2018 ab 18 Uhr
Vernissage in der TART Galerie, Zürich

A LINE IS A DOT THAT WENT FOR A WALK
Ich bin Teil der Instant Art Formation Erika Schick Bonnet (CH/I)

März bis Mai 2019
Lesung&Ton aus «Bernstein und Valencia» Stories

in Zusammenarbeit mit Rahel Kraft
Wir werden u.a. in Steckborn (Haus zur Glocke), in Zürich (Rote Fabrik), in Luzern (Neubad) und in Berlin (Brotfabrik) auftreten.
Alle Daten werden so bald bekannt hier veröffentlicht.

INFORMATIONEN, Bios, Bilder über Lesung&Ton in Zusammenarbeit mit Rahel Kraft. Lesung aus Bernstein und Valencia, Stories: Alles in Ordnung + Evelyn oder Tod eines Törtchens. Wie man sich selbst als Fisch zeichnet. – Kraft Ciarloni experimental, unterhaltsam, chaotisch, durchdacht, sentimental auch, manchmal lustig.

Ein schöner Abend mit viel Besuch und draußen schön warm. 20. September 2018. Wir danken allen, die kamen. Hier ein Bild mit einem dazwischenunswuchernden Schmauchpilz. Gelesen haben wir zwei Geschichten und eine Anweisung aus dem neu erschienen Band: Bernstein und Valencia.
Im Bild: Sibylle Ciarloni und Rahel Kraft
Bild: Bettina Diel – Bearbeitung: Rahel Kraft

Am Abend des 6. Juni 2018 zeigte ich den Foto-Essay Strandläufer, lungomare in Berlin. Der Kosmetiksalon Bar Babette in Mitte war einmal mehr Gastgeber und Initiator von Info on Books.


Zum Inhalt: Dem Ufer entlang, strandauf strandab, an jenem Übergang zwischen Atmen und Eintauchen, gehen Männer eher alleine. Das Phänomen wurde während Jahren beobachtet und fotografisch festgehalten – aus nächster Nähe und aus der Ferne. Morgens, mittags, abends.
Eine kurze Erzählung und Gedichte (beide in Deutsch und Italienisch) begleiten die Strandläufer.
Kooperation Sibylle Ciarloni und Andrea Angelucci.

Hier sind die Buchhandlungen, die den Foto-Essay verkaufen. Das Buch kann auch in diesem Shop gekauft werden.

"Es war ein schönes Gefühl, sagte sie. Ein schönes Gefühl." (Aus dem Text.)

Im Studio von Zuzanna Skiba stieg ich am 4. November 2017 um 18.30 Uhr auf einen Worthaufen und las ihn dann so konzentriert wie schön hinunter. Das dauerte alles nur ein paar Minuten. Und ich summte zunächst bloß, zwischen den Worten, und sang dann doch ein halbes Lied. 

Atelieretage AR_29, Raum 586, Zuzanna Skiba, in Alt Reinickendorf 28-29, Berlin. Künstler und Gastkünstler zeigten an zwei Tagen ihre Werke. In der Umarmung all der Werke war ich sozusagen die Lebendigskulptur mit Sprechgesang.

Zur Finissage von KOMPLIZEN in der TART Galerie in Zürich intervenierten am 14. Oktober 2017 ab 18 Uhr Bettina Diel und Sibylle Ciarloni. Zwischen dem 8. und dem 17. November zeigten wir die Arbeit auch in der Sattelkammer Bern, im Rahmen von Bettina Diels Einzelausstellung DELICATE STUFF.

Am Anfang der Annäherung stand das Wort „Komplizen“.
Wer sind sie? Vertraute, Mitläufer, Partner? Legt die Komplizenschaft ihr Schattendasein tatsächlich zusehends ab? Oder legitimieren sich die Opportunisten?

Die Ausstellungsmacher in Liechtenstein und Zürich: „Im Verlauf der letzten Jahrzehnte lässt sich ein mehr und mehr legitimiertes Komplizentum beobachten – Vernetzung baut sichtbare und unsichtbare Brücken zwischen Orten, Menschen und Potentialen. Ist diese Vernetzung ein nicht enden wollender Zeitgeist, eine unabdingbare Haltung auf dem Weg zu erfolgreichen Vorhaben? Oder ist sie einfach nur die gelebte Erkenntnis, dass Kooperation grösstmögliche evolutive Momente schafft?“

Komplizen – Das Projekt bewegt sich zwischen kollaborativem Arbeiten und kooperativem Austausch in heterogenen Feldern und stellt einen temporären Ort für Dialog und Zusammenarbeit innerhalb einer experimentellen Plattform her. Unterschiedlichste Motive für Ausdrucksformen und Grenzen von Zusammenarbeit werden erforscht, ausgelotet und präsentiert.

Nach dem Beginn des Ausstellungsprojektes, das zwischen Juni und August 2017 im Kunstraum Engländerbau in Vaduz stattgefunden hat, wanderte der Organismus nach Zürich, um mit der TART Zürich einen zweiten Ausstellungsort zu bespielen und neue Komplizenschaft zu ermöglichen.

Ich wurde von der Künstlerin Bettina Diel angefragt worden, ihre Komplizin zu werden. Daraus entstand ein Briefwechsel, der auslotet, was nicht dingfest gemacht werden kann. Freundschaft, Liebe, Geschäftsbeziehung, Komplizenschaft, Begegnung, das Dasein. Wir nennen ihn ANNÄHERUNG und flugblattdrucken das Werk immer wieder neu bei Interesse, denn unser Briefwechsel ist nicht beendet, wenn der Drucker ins Off geht.

Unser Werk: Annäherung.
2017, Canon Drucker, Papier A4, Errex 50x55cm, Serifenschrift, Workflow mit Automator

Auch als podcast und im Streaming auf Kanal K!

Das Hörstück wurde am 27. September 2017 um 21 Uhr auf Kanal K ausgestrahlt. Es ist noch eine Weile hörbar. Wer will via podcast oder direkt im Streaming,  freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Kanal K.

Es gibt so Ideen, sich vorzustellen, dass die Welt in Ordnung zu bringen sei. In dem Stück werden ein paar solcher Vorstellungen miteinander vermengt. Der Blick drängt an den Horizont. Durch die Bewegungen der Figuren und das Verschieben von Grenzen und Zeiten gelingen vielleicht Annäherungen. Weltatlas – ein verlorener Gedanke ist ein gelesenes Stück über das Aufräumen von Dingen die Welt betreffend. Erzählt wird von den Umwegen des Atlaskindes, vom Verzweifeln des Kartografen und von der Frau, die unter anderem für Farben zuständig ist.
Gesprochener Text. Ordnungsgeräusche zur Verunsicherung. Ideen zum Weiterspinnen. Zollpapiere zur Identifikation. All das + vom Himmel und vom Meer und von der Naht, die die Welt zusammenhält. Eine Zimmerpflanze beschützt die Arbeitsatmosphäre und spendet Natur. Und auch sie sagt schließlich noch etwas.

Viele waren die Inspirationen zu dieser Arbeit. Nach Andreas Anter ist Ordnung das Grundproblem der Politik; ein Artikel über dieses Thema und sein Buch „Die Macht der Ordnung“ hat mich vor allem zu dieser Arbeit bewegt. Dazu Heinz von Foerster, der sagte: „Von den Fragen, die wir stellen über die Welt, gibt es solche, die man beantworten kann.“

Kunsträume, Foren und Festivals, die das Stück hörbar machen möchten, können sich gerne direkt bei mir melden. box@sibylleciarloni.com.

Die Produktion des Stücks wurde gefördert von der SRKS – Stiftung für Radio und Kultur Schweiz. Die Veranstaltungen (2015-2017, in Zusammenarbeit mit der Videokünstlerin Silja Dietiker) wurden von der Stadt Baden und vom Kuratorium des Kantons Aargau unterstützt.

Idee, Text und Töne: Sibylle Ciarloni
Koproduzenten: Radio Kanal K, Mr. Bob Production.
Stimmen: Alice Sager, Carsten Nemitz, Sibylle Ciarloni, Geräte und Dinge.

Danke an Rolf Schöner, Programmleiter, für die Einbettung in den K-Punkt auf Kanal K.