Il Moro

(bot. dt. der Maulbeerbaum, engl. Mulberry Tree, frz. le mûrier)

Gästezimmer in San Costanzo (Provinz Pesaro Urbino)

 

La Casa con il moro
In einem Haus auf einem der vielen Hügel in den italienischen Marken können es sich Gäste tagelang gut gehen lassen. Nichtstun, Lesen, Lernen, Arbeiten und die Welt neu erfinden. Es ist das Haus von Stefano und Sibylle.
Zwei Zimmer im Souterrain mit separatem Eingang und Bad/Bidet/Dusche zur gemeinsamen Nutzung stehen ab Herbst 2018 für Gäste zur Verfügung. Die Kontakt-Adresse für Termin-Anfragen, eine Anreise-Beschreibung sowie Bilder vom Haus und den Zimmern werden bald hier aufgeschaltet.

 

La Storia ein Stück weit erzählt
Neben unserem Haus steht ein Maulbeerbaum. Er ist ein Morus Alba, ein Maulbeerbaum mit weißen Früchten. Rund 200 Jahre alt soll er sein. Vielleicht begann er um 1805 zu sprießen und schließlich zu wachsen. Er könnte sich entschlossen haben, so dick und prächtig zu werden, dass man ihn aus der Landschaft nie mehr würde wegdenken können.
Doch eines Tages kamen Camion und Trax, um den guten Alten (wobei wir dessen Charakter noch nicht so genau kennen) zu entwurzeln. Er stammt von einem Feld, wo er dem Bauer im Weg stand. Den Umzug zu uns hat er gut überstanden. Bis zu zehn Metern hoch kann er nun wachsen. Schon jetzt schaut er uns auf die Dachterrasse. In ihm kann man sich sogar verstecken und seine weißen Früchte schmecken süß. Noch in den Vierziger Jahren hielten sich Leute in der Gegend Seidenspinner. Deren Kokons enthalten die Fasern für Seide. Seidenspinner-Raupen ernähren sich von den Blättern der Maulbeerbäume.
Nebenbei, vielleicht auch unwichtig: Die Seidenspinner gehören zu den Echten Spinnern.

 

Instant Space – Begegnung Bewegung Beziehung
In dem Haus und auf dem Dach, mit Blick auf die Adria oder in die Krone des Maulbeerbaumes, lässt sich vielleicht von Zeit zu Zeit philosophieren, wie eine Gesellschaft zusammen leben will. Wir erwarten Augenblicke, in denen alles stimmt und die Unzulänglichkeiten ganz weit hinten unten versteckt bleiben. Für solche Augenblicke arbeiten wir und dafür kreieren wir den Instant Space. Darüber mehr im Dezember 2018 hier.

 

 

 

 

 

(Bild aus dem Film Le fate ignoranti von Ferzan Ozpetek)